Geflüchtete Frauen nähen coole Kinderschutzmasken

Geflüchtete Frauen nähen coole Kinderschutzmasken

Bald ist es auch für die VolksschülerInnen wieder so weit. Ab 18. Mai kehren die Kinder schrittweise in die neue „Normalität“ zurück. Mit Beginn des Schulbetriebes sind Volksschulkinder verpflichtet eine Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Betreten der Schule zu tragen. Das Tragen dieser Schutzmasken ist für Kinder sehr ungewohnt und stellt sie vor eine große Herausforderung bzw. verunsichert die Kinder. Wir möchten dafür sorgen, dass jene Kinder, die keine Maske von zu Hause bekommen, eine „coole“ Kinderschutzmaske (kindgerechte Größe und Stoffe) kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

 

Genäht wurden diese Masken von geflüchteten Frauen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan. „Ich bin so glücklich, dass ich endlich gebraucht werde und helfen kann. Die Menschen in Vorarlberg haben sich sehr lieb um mich gekümmert und ich hatte immer das Gefühl, dass ich so wenig zurückgeben kann. Mit diesem Projekt kann ich ein wenig zurückgeben und so meine Dankbarkeit zeigen.“ sagt eine Frau aus Syrien.

 

„Ich war in meiner Heimat 15 Jahre als Näherin tätig. Ich warte schon seit 4 Jahren und 6 Monaten auf meinen Asylbescheid und darf ich Österreich nicht arbeiten. Ich bin so dankbar, dass ich wieder Nähen darf. Ich freue mich schon auf die lachenden Kinderaugen.“ berichtet eine Frau aus Afghanistan.

 

Der Sozialsprengel Raum Bludenz belieferte Volksschulen im von Frastanz bis St.Gallenkirch. Das Projekt „geflüchtete Frauen nähen Schutzmasken für Volksschulkinder“ konnte nur dank der Unterstützung der Stadt Bludenz durchgeführt werden.

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